Statistiken
- Erstellt am: 13.01.2009 14:56
- Beiträge: 8
Konjunkturpaket 2, Murgs?!
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Inhalte des Pakets:
- Senkung Eingangssteuersatz von 15 auf 14%
- Steigerung des Grundfreibetrags um 170€
- Krankenversicherungsbeitrag von 15,5 auf 14,9%
- für jedes Kind 100€ einmalig, Eltern in Hartz4 bekommen für Kinder zw. 6 und 13 Jahren 35 € mehr
- Wer ein mindestens neun Jahre altes Fahrzeug abmeldet und einen Neuwagen kauft, erhält 2500 Euro.
- Investittionen in Schulen und Infrastrrktur
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Kritik
Außer den Investitionen in Infrastruktur und Schulen hat das Paket wohl nichts zu bieten und ist an manchen Stellen wohl eher Flickwerk.
http://www.handelsblatt.com/video/politik/opposition-kritisiert-konjunkturpaket-ii;2125531
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Prämie für Neufahrzeugkauf!?
da bin ich mal gespannt wieviel leute, die ein neun jahre altes auto fahren sich neuwägen kaufen! ... das sind doch die typischen gebraucht-wagen-käufer! ... und selbst wenn sie das tun bricht der klassische gebrauchtwagenmarkt nach dem erstbesitzer zusammen!!!?
Wer ein mindestens neun Jahre altes Fahrzeug abmeldet und einen Neuwagen kauft, erhält 2500 Euro.
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für jedes Kind 100€ einmalig, Eltern in Hartz4 bekommen für Kinder zw. 6 und 13 Jahren 35 € mehr
Was hat diese Leistung bitteschön in diesem Paket zu tun ?
Nach Auslaufen dieses Paketes haben Kinder zwischen 6 und 13 Jahren keinen höheren Bedarf mehr ?
Dieser Punkt wurde wohl auf Druck der Gerichte mit aufgenommen, weil festgestellt wurde, daß der Bedarf bisher viel zu niedrig war.
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Ankommen
Und die wollen doch Geld verdienen (Profit machen) und dieser kommt nicht dort an, wo er eigentlich gebraucht wird - nämlich bei den Bürgern. Wenn man denen mehr Geld gibt, dann geben sie es in der Regel auch wieder aus. Tun damit was für den Absatz. Damit ist wiederum den Firmen geholfen.
Wenn ich aber nur in die Firmen Geld stecke, dann gehen die vielleicht nicht pleite, aber wer soll das produzierte Zeug denn kaufen ??? Das ist doch das Problem !!!
Hintergrund:
Die Firmen haben in Berlin ihre Vertreter und Einfluß und wollen in erster Linie sich retten. Das wird aber auf die Dauer nicht gutgehen wenn man die Bürger nicht mit einbezieht.
Hätte man dieses Geld an die Bürger verteilt, dann hätten die was dafür kaufen können. So stehen die Lager voll und die Bürger gehen leer aus.
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Das Paket
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- STEUERN I: Der Grundfreibetrag wird rückwirkend
ab 1. Januar 2009 um 170 Euro auf 7.834 Euro angehoben. Die übrigen
Tarifeckwerte werden ebenfalls zum 1. Januar 2009 um 400 Euro
angehoben. Ab 1. Januar 2010 wird der Grundfreibetrag erneut um 170
Euro auf dann 8.004 Euro angehoben und eine weitere Anhebung der
Tarifeckwerte um 330 Euro vorgenommen.
- STEUERN II: Eine weitere steuerliche Entlastung wird durch
Absenkung des Eingangssteuersatzes ab dem 1. Januar 2009 von 15 Prozent
auf 14 Prozent erreicht.
- KINDERBONUS: Alle Kindergeldberechtigten erhalten für das Jahr 2009 eine Einmalzahlung in Höhe von 100 Euro je Kind.
- INVESTITIONSPAKET: Dieses hat einen Umfang von fast 17
Milliarden Euro und erstreckt sich über die Jahre 2009/2010. Vom Bund
werden 14 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt, wovon den Ländern und
Kommunen 10 Milliarden Euro für Investitionen in Schulen, Hochschulen,
Krankenhäusern, Städtebau und ländliche Infrastruktur zugute kommen.
Insgesamt 1,5 Milliarden Euro sind für die sog. Abwrackprämie für
Gebrauchtwagen vorgesehen, 900 Mio. Euro gehen in ein
Innovationsprogramm Mittelstand, 500 Mio. Euro werden für die Förderung
der Forschung im Bereich Mobilität eingesetzt.
- KRANKENVERSICHERUNG: Der paritätisch finanzierte Beitragssatz
in der gesetzlichen Krankenversicherung wird zum 1. Juli 2009 um 0,6
Beitragssatzpunkte gesenkt. Zum Ausgleich steigt der bislang
vorgesehene Bundeszuschuss an die gesetzliche Krankenversicherung im
Jahr 2009 um 3,2 Mrd. Euro, in den Jahren 2010 und 2011 um 6,3 Mrd.
Euro sowie 5,5 Mrd. Euro im Jahr 2012.
- KURZARBEIT: Die Einführung von Kurzarbeit wird für alle
Unternehmen und Beschäftigten attraktiver und unbürokratischer
gestaltet. Die Voraussetzungen sollen erleichtert und die
Antragstellung vereinfacht werden. Bei der Kurzarbeit werden den
Arbeitgebern in den Jahren 2009 und 2010 die
Sozialversicherungsbeiträge durch die Bundesagentur für Arbeit zur
Hälfte erstattet. Überdies werden die Kosten der Qualifizierung von
Beschäftigten in Kurzarbeit bezuschusst. Qualifiziert der Arbeitgeber
seine Arbeitnehmer während der Zeit der Kurzarbeit, werden in den
Jahren 2009 und 2010 dem Arbeitgeber die vollen
Sozialversicherungsbeiträge erstattet.
- LEIHARBEIT: Für die Wiedereinstellung von Leiharbeitnehmern
werden in den Jahren 2009 und 2010 Zuschüsse zur Qualifizierung aus dem
Haushalt der Bundesagentur für Arbeit zur Verfügung gestellt.
- WEITERBILDUNG UND UMSCHULUNG: Die Bundesagentur für Arbeit
übernimmt in den Jahren 2009 und 2010 bei neu geförderten Umschulungen
zu Alten- und Krankenpflegern die vollständige Finanzierung. Die
Förderung der beruflichen Weiterbildung wird auf alle Arbeitnehmer
erweitert, deren Berufsausbildung und letzte Weiterbildung schon
längere Zeit zurückliegt. Damit wird auch der Anwendungsbereich des
Programms der Bundesagentur für Arbeit zur "Weiterbildung Gering
qualifizierter und beschäftigter Älterer in Unternehmen (WeGebAU)"
erweitert.
- KINDER IN DER GRUNDSICHERUNG: Erhöhung der Regelsätze für
Kinder in der Grundsicherung für Arbeitsuchende und der Sozialhilfe
durch Einführung einer dritten Altersstufe für 6- bis 13-Jährige in
Höhe von 70 Prozent der maßgebenden Regelleistung in der Zeit vom 1.
Juli 2009 bis zum 31. Dezember 2011. Davon können etwa 11.000 Kinder
profitieren.
[/list]
Der Bundeshaushalt wird durch das Konjunkturpaket II nicht belastet, da
die Kosten in ein Sondervermögen "Investitions- und Tilgungsfonds"
ausgelagert werden.
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